Buch Das Nürnberger Künstlerhaus, KOMM, Stadtgeschichte ,1867-1992, 9783920701899, 3920701895, bebildert, Siegfried Kett, 1992, NEU, OVP,Altstadt,Malern,Bildhauern,Kunstfreunden,Kunstblüte,Geschichte, Siegfried,Kett,Nürnberg,Kulturdirektor,Amt,Kultur,Freizeit,Kunstgeschichte,Kulturpolitik, Stadtgeschichte,Stadtpolitik,Jugendlichen,Franken
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Das Nürnberger Künstlerhaus
(
nicht nur die Nürnberger kennen es als "KOMM")
Eine Stadtgeschichte von 1867-1992
reich bebildert

von  Siegfried Kett

Auflage 1992, NEU,  OVP, Format ca.  230x300 mm, ehemaliger Ladenpreis € 38,90
 Das Buch ist meines Wissens kaum noch erhältlich, hier nun sogar OVP verfügbar

 

2288 Nürnberger Künstlerhaus, KOMM
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Das Buch über sich selbst
(Rückseite):

.... Nicht nur die Nürnberger kennen es als "KOMM" und ärgern sich in aller Regel über den "Schandfleck" am Eingang der Altstadt: das Künstlerhaus, dessen Geschichte 125 Jahre zurückreicht. Nun soll der  ruinöse Torso aus dem Zweiten Weltkrieg nach dem Willen des Oberbürgermeisters in neuem Glanz erstrahlen - eine nicht ganz leichte Aufgabe.
Der Verfasser dieses reich bebilderten Buches schildert die vielfältige und spannende Geschichte des Hauses in sehr anschaulicher Weise. Es gelingt ihm dabei, wie in einem Spiegel an diesem Beispiel einen nicht unwesentlichen Teil der Nürnberger Stadtgeschichte darzustellen mit all ihren Verflechtungen und hinter den Entwicklungen und Ereignissen liegenden Mentalitäten, Geisteshaltungen, Ideologien. Dabei hat er auch mancherlei Überraschungen zu bieten, etwa wie sich dort die Revolutionswirren nach dem Ersten Weltkrieg niederschlugen, die Nazis später eine "Schreckenskammer" mit "entarteter Kunst" einrichteten, sich Widerstandskreise trafen, Peter Frankenfeld nach dem Krieg für die Amerikaner fast zwei Jahre einen Club geleitet hat, Joseph Beuys eine seiner ersten Fettecken einrichtete......

Link zum Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei ca. 540 K)

(Umschlagseite):

Das Künstlerhaus als Spiegel der Stadtgeschichte
"Leuchtender Edelstein", Stein des Anstoßes oder steinernes Symbol

Es gibt Plätze und Gebäude, in deren eigener Geschichte Entwicklungen und Ereignisse einer ganzen Stadt wie Lichtstrahlen im Brennpunkt eines Hohlspiegels zu einer größeren Einheit verschmelzen. Das Nürnberger Künstlerhaus, von den Nürnbergern nur noch "KOMM" genannt, gehört dazu; es verkörpert ein Stück Stadtgeschichte.

Das vom Zweiten Weltkrieg übriggebliebene ruinöse Flickwerk am Eingang zur Altstadt ist den meisten ein ästhetisches Ärgernis, ein Stein des Anstoßes. Dabei sollte dieses Gebäude einst "leuchten wie ein Edelstein". Den Malern, Bildhauern und Kunstfreunden sollte es zum Mittelpunkt werden und der Stadt zu neuer Kunstblüte verhelfen. Es wurde eine lange Geschichte daraus, die der Autor in diesem Buch aufblättert.

1910 endgültig vollendet, präsentierte das Haus nicht nur die städtischen Kunstsammlungen und beherbergte die Künstlervereine. Es gab Tagungen, Kongresse und rauschende Feste. Die bayerischen Sozialdemokraten stimmten hier gegen die Räterepublik. Die Nationalsozialisten installierten darin 1933 eine der ersten "Schreckenskammern", in denen sie besonders "abschreckende" Beispiele von "entarteter Kunst" vorführten. Im Zweiten Weltkrieg bekam man im Künstlerhaus Bezugsscheine für Mangelgüter, bevor es zum Soldaten heim wurde.

Nach dem Kriege richtete der später berühmte TV-Quiz- und -Showmaster Peter Frankenfeld in der übriggebliebenen Halbruine einen Club für amerikanische Soldaten ein. Es folgte die Pädagogische Hochschule, ehe für ein paar Jahre wieder die Kunst dahin zurückkehrte. 1973 zog das Kommunikationszentrum KOMM ein, das nicht nur durch die Massenverhaftung von 141 Jugendlichen im Jahr 1981 in ganz Deutschland bekannt geworden ist.

Für 1995 hat der Nürnberger Oberbürgermeister der Bevölkerung ein renoviertes Haus versprochen. An dieser sensiblen Stelle des Eingangs zur Altstadt wird es darauf ankommen, eine überzeugende Lösung zu finden, die mit den Inhalten des Hauses verträglich ist und dem Stadtbild gerecht wird.

Der Autor Siegfried Kett (Jahrgang 1939), Leitender Kulturdirektor bei der Stadt Nürnberg und früherer Chef des Amtes für Kultur und Freizeit, zeigt in diesem Buch fundiert und anschaulich nicht nur die spannende Geschichte des Nürnberger Künstlerhauses, sondern zugleich deren Verbindungen zur Kunstgeschichte, zur Kulturpolitik, zur Stadtgeschichte und Stadtpolitik. Er schlägt Brücken zu den hinter Entwicklungen und Ereignissen liegenden Mentalitäten, Haltungen, Weltanschauungen und Ideologien, z. B. zu den vaterländischen Strömungen vor dem Kaiserreich, zum wilhelminischen Zeitgeist, zu den Verirrungen nationalsozialistischer Denkart und zu den Utopien aufbegehrender Jugendlicher in unserer Zeit. So gesehen ist das Buch zugleich ein Spiegel eines nicht unwesentlichen Teiles von Nürnberg.


Zustand
: Neu,  OVP (im Original zellophaniert)  
Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg,1992, 164 Seiten, zahlreiche schwarz-weiss Abbildungen, Leinen gebunden, Schutzumschlag, Format ca.  230x300 mm, ISBN 9783920701899, 3920701895, Gewicht des Buches in Gramm cirka  1100g
Lieferung gegen Vorauskasse
2288NP€19,90

 

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